Keine Angst vor großen TierenDer perfekte Schutz vor Zugluft: Fensterritzentiere aus dem Handarbeitsfrau.de Portal Stricken eingestellt von Stephanie Riedl am 17-10-2004
In den Wintermonaten, wenn draußen der kalte Wind pfeift, dann beginnt auch meist der Ärger mit undichten Fenstern und Türen. Besonders Altbauten und auch Land- oder Bauernhäuser verfügen meist nicht über dicht schließende Fenster, so daß zwischen den kleinen Ritzen und Spalten die unangenehme Zugluft in in den Wohnraum zieht. Umgekehrt entweicht natürlich auch Heizwärme nach draußen und man verschwendet auf diese Weise kostbare Energie. Das klassische Fensterritzentier ist der langgestreckte Dackel, der schon die Bauernstuben unserer Vorfahren schmückte und im Winter seinen festen Stammplatz vor dem Fenster hatte. Der Dackel ist schnell gestrickt und kann auch in der kühlen Jahreszeit praktisch und dekorativ seinen festen Platz vor Fenster- und Türritzen einnehmen. Im Sommer können sie als Spielgefährten zweckentfremdet werden.
Anleitung
Ist die gewünschte Länge des Rumpfs erreicht (= ca. 130 cm), über 4 cm Länge am Ende der 2. und zu Beginn der 3. Nadel in jeder 2. Rd je 1 M zunehmen, zu Beginn der 1. Nadel und am Ende der 4. Nadel je 1 M abnehmen. Danach 8 cm gerade weiterstricken. Nochmals über 4 cm Länge in jeder 2. Rd zu Beginn der 1. Nadel und am Ende der 2. Nadel, zu Beginn der 3. Nadel und am Ende der 4. Nadel je 1 M abnehmen. Jetzt die Arbeit teilen: die M der 1. und 4. Nadel stilllegen, die M der anderen beiden Nadeln in Reihen glatt re weiterstricken, dabei in den HinR (= re M) am Ende der 2. Nadel und zu Beginn der 3. Nadel weiterhin je l M abnehmen, bis nur noch 6 M auf jeder Nadel sind. 5 R mit schwarzer Wolle glatt darüber stricken, dann alle M mit einem Faden zusammenziehen. Die zuvor stillgelegten M wie folgt weiterstricken: 8 cm gerade und in Reihen arbeiten, dann beidseitig je 1 M abnehmen, bis nur noch 3 M auf der Nadel sind. Diese mit einem Faden zusammenziehen. Rotes Innenfutter (Maul): 3 M anschlagen und dem Maul entsprechend zu- und abnehmen (am besten von Zeit zu Zeit einpassen). Das Maulfutter einnähen. Fertigstellung: Den Dackel von hinten ausstopfen. Den Schwanz so abnähen, daß eine Spitze entsteht. Mit einem Faden ca. 15 cm vor dem Ende leicht einkräuseln.
Beine:
Ohren:
Zähne: Viel Spass beim Stricken wünscht Euch Stephanie Zur Artikelübersicht des Portals Stricken Artikel in Druckansicht zeigen |
Copyright by www.Hobbiefrau.com
Jegliche Veroeffentlichung, Nutzung oder Abdruck, auch in Auszuegen,
und nicht zur Privaten Nutzung,
beduerfen der schriftlichen Zustimmung des Autors.